Homöopathie in Oldenburg

Lernen Sie Homöopathie in Oldenburg kennen!

Als Homöopathin in Oldenburg betreibe ich seit über 30 Jahren klassische Homöopathie.

Homöopathie in Oldenburg: Similia similibus currentur formulierte Dr. Samuel Friedrich Christian Hahnemann vor ca. 200 Jahren, übersetzt also Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Damit ist auch das Wort „Homöopathie“ schon fast erklärt: Homoion (aus dem Griechischen) bedeutet das Ähnliche, und Pathos das Leiden.

Mit der Chinarinde hat alles begonnen.

Hahnemann war nicht nur Arzt, sondern auch Übersetzer medizinischer Schriften. Als er – damals 35 Jahre alt – ein Werk seines schottischen Kollegen William Cullen über Pflanzenwirkstoffe übersetzte, stieß er auf eine Stelle, wo Cullen die Wirkung von Chinarinde bei Wechselfieber (Malaria) auf deren magenstärkende Eigenschaften zurückführte. Hahnemann bezweifelte dies und führte daraufhin den ersten und gleichzeitig bekanntesten Selbstversuch durch:

Nach regelmäßiger Einnahme von Chinarinde litt Hahnemann unter Beschwerden, die denen der Malaria ähnelten. Seine Schlussfolgerung aus diesen Versuchen war, dass eine Arznei dann hilfreich sei, wenn sie in der Lage ist, beim gesunden Menschen Symptome zu produzieren, die der Erkrankung möglichst ähnlich seien. Auf diese Art und Weise überprüfte Hahnemann zahlreiche, ihm bekannte Wirkstoffe, um seine neue Theorie zu beweisen.

Kann Homöopathie wirken, obwohl „nichts drin“ ist?

Zwar ist die klassische Homöopathie in vielen Ländern der Welt verbreitet und genießt einen hohen Stellenwert, z.B. in England, Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland, den Niederlanden, aber auch in Indien, den USA und einigen Ländern Südamerikas.

Gleichzeitig wurde/wird die Wirksamkeit der Homöopathie besonders in Deutschland immer wieder in Abrede gestellt. Kritiker sind der Auffassung, Homöopathie könne nicht wirken, weil „nichts drin ist“. Die behauptete Wirkung sei allenfalls auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen. Das sei auch der Fall, wenn Homöopathie bei Säuglingen und Tieren wirke und wird Placebo-by-proxy genannt.

Homöopathie ist unbestreitbar kein von der Schulmedizin anerkanntes Therapieverfahren. Aber es liegen hochinteressante Studien und Forschungsprojekte zur Homöopathie vor, die die Wirksamkeit der Homöopathie positiv bewerten und nicht nur auf Scheineffekte (Placebowirkungen) reduzieren. Ganz praktisch findet also weit mehr Austausch und Zusammenarbeit zwischen den Richtungen statt, als der theoretische Streit glauben macht.

Die Ergebnisse entsprechen nicht immer dem, was Befürworter und Gegner erwarten. Heilt etwa der Glaube alleine? Wie steht es dann mit dem Homöopathie-Glauben von Kleinkindern, Pferden oder Platterbsen? Können wir die Welt auf das begrenzen, was wir heute schon verstehen?

Homöopathie in Oldenburg

Anwendungsgebiete:

Ich wende die Homöopathie sowohl in der Behandlung akuter als auch chronischer Beschwerden an, und zwar in der Kinderheilkunde als auch bei älteren Menschen.

Als Faustregel gilt immer: je akuter die Erkrankung, desto schneller die Aktion eines homöopathischen Mittels.
Die Behandlung chronischer Erkrankungen, erfordert in der Regel – je nach Ausprägung und Dauer – einen längeren Behandlungszeitraum. Hahnemann sprach von einer „homöopathischen Kur“, heute wird dies Konstitutionsbehandlung genannt.

Aus meiner Erfahrung mit fast 30 Jahren homöopathischer Praxis kann ich sagen, dass ich gute Resultate erlebt habe sowohl bei akuter Mittelohrentzündung, Migraine, Bronchitis, rheumatoider Arthritis, chronischem Asthma, als auch bei Neurodermitis, Wahrnehmungsstörungen, Angstzuständen oder Depressionen –  um nur einige Beispiele zu nennen.

Maßgeblich für eine erfolgreiche Therapie ist der Einsatz des passenden homöopathischen Heilmittels.
Oberste Priorität hat bei jeder Behandlung die Sicherheit des Patienten. In Fällen schwerer Erkrankungen ist es nötig, die schulmedizinische Versorgung parallel zur Homöopathie fortzusetzen, um Risiken zu vermeiden.

Homöopathie in Oldenburg

Wie funktioniert Potenzierung?

In der Anfangszeit der Homöopathie arbeitete Hahnemann mit Ursubstanzen und experimentierte zum einen viel mit sich selbst, zum anderen auch mit seiner Familie (mit seiner ersten Frau hatte er elf Kinder).

In der Homöopathie werden alle möglichen (auch toxische) Substanzen verwendet. Denn nach dem homöopathischen Prinzip („Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“) haben hochgiftige Substanzen durch die unzähligen Symptome, die sie beim gesunden Menschen hervorrufen, in homöopathischer Dosis eine große Bandbreite.

Um die eventuell toxischen Wirkungen einer Substanz abzumildern oder zu verhindern und gleichzeitig die heilenden Effekte zu maximieren, entwickelte Hahnemann ein besonderes Herstellungsverfahren.

Hierbei wird die Substanz in mehreren Schritten verdünnt und verschüttelt bzw. in Milchzucker verrieben. Dabei wird mit jedem Schritt die stoffliche Wirkung verringert. Nach Auffassung Hahnemanns werde dabei „die geistartige Kraft einer Substanz“ bzw. die Information wird vom ursprünglichen Träger (der Substanz selbst) gelöst und auf die neue Trägersubstanz – meist Milchzucker – übertragen. Dieses Verfahren nennt sich Potenzierung.

Durch die Potenzierung fand Hahnemann auch heilende Kräfte in Substanzen, welche diese im unpotenzierten Zustand gar nicht zeigten. Zum Beispiel entpuppte sich das Kochsalz in der Homöopathie als bewährtes Kummermittel, das erfolgreich bei unverarbeiteten Schicksalsschlägen mit nachfolgender Depression eingesetzt wird. In roher Form als Gewürz lässt sich diese Wirkung nicht feststellen.

So werden in der klassischen Homöopathie alle Heilmittel in hoch potenzierter, also hoch verdünnt und verschüttelter Form eingesetzt, so dass es sich niemals um eine stoffliche Wirkung handeln kann. Chemisch untersucht lässt sich in den hohen Potenzen keine Substanz mehr nachweisen.

Durch die starke Aufschlüsselung des „Geistartigen einer Arznei“, um mit Hahnemanns Worten zu sprechen, zeigt sich eine tief greifende Wirkung oftmals erst in den hohen Potenzen. Heutzutage würden wir wohl eher von Informationen sprechen, oder von elektromagnetischen Schwingungen, kurz dem Immateriellen, was jeder Materie zugrunde liegt und durch die Potenzierung zur Wirkung kommt.

So läuft die Behandlung ab:

Nach der Erstanamnese erhalten Sie von mir ein homöopathisches Arzneimittel.

Je nach Gesundheitszustand handelt es sich dabei um eine homöopathische Hochpotenz, deren Wirkung oft mehrere Wochen andauern kann. Daher sind die Gaben entsprechend gering: Häufig erhalten Sie nur einige Globuli (Streukügelchen) mit entsprechenden Einnahmehinweisen. In bestimmten Fällen kann auch eine regelmäßige Einnahme homöopathischer Tropfen nötig sein.

Da homöopathische Arzneien gelegentlich in ihrer feinen Wirkung leicht gestört werden können, kann es vorkommen, dass ich Sie bitte, auf bestimmte Nahrungsmittel oder anderes zu verzichten.

Ein homöopathisches Behandlungsverfahren dauert seine Zeit.

Die homöopatische Arbeit vollzieht sich in mehreren Schichten – wie bei einer Zwiebel. Wir arbeiten uns von außen nach innen, von den akuten Geschehen zu den chronischen.

Die Wirkungen der homöopathischen Mittel sind schwer vorauszusehen, weil jeder Patient so unterschiedlich ist – auch das ist ein Grund, warum es schwierig ist, Studien über Homöopathie zu designen. Es gibt zwar Erfahrungswerte darüber, welche Folgen bei einem bestimmten Mittel normalerweise zuerst eintreten (siehe oben), aber es ist nicht vorherzusehen, was speziell bei Ihnen zuerst passiert.

Es ist daher ratsam, dass Sie nach Einnahme des Mittels Buch führen darüber,

  • wenn Sie etwas Auffälliges träumen
  • wenn Sie zu bestimmten Verhaltensweisen nicht mehr bzw. neuerdings neigen
  • wenn bestimmte Gedanken nicht mehr bzw. neuerdings kommen
  • welche Symptome auftreten oder verschwinden.

In den Folgeterminen sprechen wir darüber, was sich verwandelt hat – oder eben auch nicht. Wenn sich die Situation geändert hat, erhalten Sie ein neues Mittel, um die nächste Zwiebelschicht zu bearbeiten.

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